copyright  Tierheilpraxis Petra Schwarz 2017
  Spricht man vom Blutegel, hört man meist dasselbe: glitschig, schwarz, blutrünstig, einfach eklig. Das ist die gängige Reaktion, wenn man mit Blutegel konfrontiert wird. Aber, wie so oft bei Vorurteilen, sie stimmen so nicht! Blutegel sind farbig, elegante Schwimmer, ungefährlich und gar nicht eklig... und sie helfen so gut, dass seit vielen Jahrtausenden Menschen und Tiere sich ihre Heilkünste zu Nutze machen! Tiere wissen instinktiv um die Heilkraft der Egel. So gehen z.B. Rinder, Wasserbüffel, Schafe und Pferde mit Gelenkproblemen ganz gezielt in Gewässer, in denen Blutegel leben, und warten geduldig, bis die kleinen Helfer sich ihre winzige Mahlzeit holen und zum Dank helfende Sekrete im Körper des Patienten hinterlassen. Sie sind unter anderem schmerzlindernd, entzündungshemmend, blutverdünnend... Einer dieser Wirkstoffe, das Hirudin, ist ein weltweit anerkanntes Arzneimittel, das bei verschiedenen Blutgerinnungsstörungen, u.a. bei Herzinfarkt, Verwendung findet. Pferde, aber auch andere Tiere wie Hunde, Katzen usw. lassen sich übrigens von Blutegeln nicht irritieren, wehren sich auch nicht gegen den Biss oder versuchen den kleinen Wurm wieder los zu werden. Sie wissen einfach instinktiv um die Heilkraft der kleinen Sauger. Um mit Blutegeln behandelt zu werden, müssen die Tiere frei von blutverdünnenden Medikamenten sein und auch von geruchsintensiven Stoffen auf der Haut (z.B. Insektensprays), da die Egel sonst nicht beißen. Auch muss am Behandlungsplatz eine ruhige Atmosphäre herrschen, da die kleinen Sauger sehr stressanfällig sind. Die Egel saugen meist ca. 30-60 Minuten und fallen dann ab. Die Nachblutung (die erwünscht und wichtig ist) kann dann nochmals bis zu 24 Stunden dauern, ist aber meist wesentlich kürzer! Eine Erleichterung der Beschwerden kann man oft schon bemerken, während der Blutegel noch saugt. Die Blutegelbehandlung ist sehr effektiv bei alten, schlecht verheilten Wunden/Narben, auch wenn sie Probleme machen oder sich immer wieder öffnen. Die Egel sind durch ihre vielfältigen Wirkstoffe in der Lage, das Hautbild extrem zu verbessern. Auch Wundheilungsstörungen können die kleinen Sauger positiv beeinflussen, selbst wenn die Wunde schon länger problematisch ist. Bei Hufrehe sollte man Egel möglichst schnell ansetzen, da sie durch den lokalen Aderlass und durch die entzündungshemmenden,  blutverdünnenden und schmerzstillenden Absonderungen eine sehr schnelle Linderung bewirken und auch die Genesung sehr beschleunigen können. Die wichtigsten Indikationen (Anwendungsgebiete) für eine Blutegelbehandlung sind:           Hufrehe bei Pferden Arthrose (Spat, HD, Spondylose, ED...)  Phlegmone (Einschuss) unklare Lahmheiten, Sehnenprobleme schlecht heilende Wunden, alte Narben Hämatome (Blutergüsse) Ekzeme Abszesse und vieles mehr... Die von mir verwendeten Blutegel stammen alle aus der Biebertaler Blutegelzucht. So kann ich die einwandfreie Qualität der Egel sicherstellen und somit möglichst wenig Nebenwirkungen.
Gemäß HeilMWerbG § 3 weise ich darauf hin, dass die Wirksamkeit dieser Methode wissenschaftlich nicht anerkannt ist.
Sollten Sie noch Fragen zu dieser Therapieart haben, rufen Sie mich an!
Blutegeltherapie
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